Léon Poliakov

Vom Antizionismus zum Antisemitismus

1992, 160 Seiten, ISBN: 3-924627-31-2

9,00 

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Beschreibung

Dieses Pamphlet Léon Poliakovs, des Autors der achtbändigen »Geschichte des Antisemitismus«, beschreibt die Karriere des Antizionismus seit Lenin. Was zu Beginn als Kritik des jüdischen Nationalismus auftrat, verwandelte der stalinsche »Sozialismus in einem Land« nach und nach zum Tarnwort des sowjetischen Antisemitismus. Poliakov denunziert die Feindschaft gegen Israel als – gerade unter den Linken – moderne Form des Antisemitismus.

Vita

Léon Poliakov, 1910 in St. Petersburg geboren und 1997 in Orsay gestorben, floh mit seiner Familie nach der Oktoberrevolution 1917 über Berlin nach Paris. Während der deutschen Besatzung Frankreichs überlebte er die Shoah im Untergrund und war in der Résistance an Judenrettungen beteiligt. Als autodidaktischer Historiker publizierte er 1951 mit »Vom Hass zum Genozid« die erste analytische Studie über die Shoah, die erst 2021 auf Deutsch (Edition Tiamat) veröffentlicht wurde, während sie in Frankreich, ebenso wie seine achtbändige »Geschichte des Antisemitismus« zum Standardwerk avancierte. Weitere Schriften: »Der arische Mythos«, »Das Dritte Reich und die Juden« (gem. mit Joseph Wulff), »Das Dritte Reich und seine Diener«, »Das Dritte Reich und seine Denker«, »Vom Antizionismus zum Antisemitismus«, »St. Petersburg – Berlin – Paris. Memoiren eines Davongekommenen«.

Inhaltsverzeichnis

  • Detlev Claussen: Versuch über den Antizionismus. Ein Rückblick
  • Léon Poliakov
    • Zuvor
    • Zionismus und Sozialismus vor der Oktoberrevolution
    • Die groben Säuberungen
    • Das Zeitalter der Verfolgung
    • Der arabische Nationalismus
    • Der Sechs-Tage-Krieg und seine Folgen in Frankreich
    • Der Fall Polen
  • Thomas Haury: Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus

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Rezensionen

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