Verlag der Initiative Sozialistisches Forum
Institut für Sozialkritik Freiburg (ISF) e.V.

Initiative Sozialistisches Forum

Die Initiative Sozialistisches Forum (ISF) ist ein Arbeitskreis unabhängiger Linkskommunistinnen und Linkskommunisten, der sich an der kritischen Theorie orientiert und ein kategorisches Programm der Abschaffungen vertritt. Das heißt: Sie will helfen, einen gesellschaftlichen Zustand zu revolutionieren, in dem, wie früher alle Wege nach Rom, so heute alle hinein in den Staat führen.

Die ISF ist nicht konstruktiv und utopisch, gar akademisch oder postmodern gestimmt. Ihre Praxis ist daher die materialistische Kritik, insbesondere die Kritik der deutschen Ideologie und ihrer Konsequenzen: Antisemitismus und Antizionismus. Die ISF weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber sie weiß bestimmt, daß es anders werden muß, soll es jemals besser werden können.

Die ISF vertritt einen Materialismus, der das klassische Schema einer Vermittlung von Theorie und Praxis in die Konstellation von Kritik und Krise transformiert. Die Formierung dieses Materialismus greift bewußt auf das Erbe dort zurück, wo, sei es in hegelmarxistischer, sei es in rätekommunistischer Perspektive, versucht wurde, den Marxismus zu überschreiten, was nur bedeuten kann, jedweden Marxismus zu verwerfen, der nicht in der Reflexion auf den Nazifaschismus gründet. Die deutsche Barbarei ist so, ex negativo, das Movens authentischer Revolution. Der Materialismus wird daher antideutsch sein oder er wird nicht sein.

Die Positionen und Perspektiven der ISF wurden zuerst 1983 in Die Kritik zur Krise radikalisieren! und neuerdings in Das Konzept Materialismus dokumentiert, aber auch in Büchern, die im ça ira-Verlag erschienen sind:

Seit 2017 trifft sich die Initiative Sozialistisches Forum nicht nur regelmäßig in Freiburg, sondern auch in Wien, um im wöchentlichen Turnus Texte und Bücher zu diskutieren, Pamphlete zu schreiben und Kritik zu üben. Wer Interesse hat, sich dem Arbeitskreis anzuschließen, möge sich per E-Mail an uns wenden.

Das Institut für Sozialkritik Freiburg (ISF) e.V. ist der Verein der Initiative Sozialistisches Forum. Er bezweckt die Förderung der materialistischen Kritik und Aufklärung nicht nur qua der Publikationen seines Verlages, dessen Gesamtverzeichnis und Neuerscheinungen auf diesen Seiten präsentiert werden. Eine weitere Seite zeigt eine Vorschau auf die Bücher, die in nächster Zeit erscheinen werden.

Die Mitgliedschaft oder Fördermitgliedschaft im Institut für Sozialkritik Freiburg (ISF) e.V. enthält den Bezug aller Neuerscheinungen (einschließlich der Zeitschriften Pólemos und sans phrase), sowie 50% Rabatt auf alle lieferbaren Titel. Nähere Informationen zur Mitgliedschaft erhalten sie hier.

Der Jour fixe-Verein der ISF unterstützt und organisiert Vortragsveranstaltungen der ISF im Rahmen des  jour fixe, welcher im Laufe des Semesters etwa alle 14 Tage stattfindet. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

Inititative Sozialistisches Forum (Freiburg)

 

Wir treffen uns jeden Dienstag um 20 Uhr in unseren Büroräumlichkeiten (Günterstalstr. 37, 79102 Freiburg). Bei Interesse: einfach vorbeischauen oder eine E-Mail schicken.

Inititative Sozialistisches Forum
(Wien)

 

Wir treffen uns jeden Montag um 20 Uhr, um Kritik zu formulieren und gemeinsam Texte und Bücher zu diskutieren. Es genügt eine E-Mail, um Kontakt mit uns aufzunehmen.

2018

  • Flugschrift: Nieder mit der islamischen Despotie! (6. Januar 2018)
  • Veranstaltung mit Danyal Casar: Die Achse des Todes. Über die Türkei, den Iran und ihre syrischen brothers in crime. (10. April 2018)
  • Buchvorstellung mit Philipp Lenhard: Friedrich Pollock und der Anfang der Kritischen Theorie. (12. Oktober 2018)
  • Vortragsveranstaltung mit Niklaas Machunsky: Über die Rückkehr des Proletariats. Ursachen und Folgen einer neuen Mythologie (9. November 2018)
  • Buchpräsentation & anschließende Diskussion über Binjamin Segels 1924 erschienenes Buch Die Protokolle der Weisen von Zion kritisch beleuchtet. Eine Erledigung. Mit Franziska Krah und Florian Markl. (19. Dezember 2018)