HEFT 26
Zeitschrift für Ideologiekritik
22,00 €
Mit Beiträgen von Danyal Casar, Gerhard Scheit, Philip Zahner, Jonathan S. Tobin, David Hellbrück, Felix Brandner, H.v.Z., Vladimir Jankélévitch, Markus Bitterolf, Florian Ruttner, Hussein Aboubakr Mansour, Till Gathmann, Manfred Dahlmann, Alfred Sohn-Rethel, Max Horkheimer, Christoph Hesse und Colin Kaggl.
Nicht vorrätig
Beschreibung
Die enttäuschte Hoffnung auf ein Ende des iranischen Regimes nach der Operation »Rising Lion« weckt einmal mehr die Erinnerung an das islamische Erwachen im Iran, das sich aus der Krise der Moderne und der europäischen Gegenaufklärung speiste – Im Bann von Donald Trump: Was bedeuten die innen- und außenpolitischen Ambitionen von MAGA für die Hegemonie der USA und die Sicherheit Israels? – Jonathan S. Tobin: Nach der großen Freude über die Freilassung der Geiseln folgt die Bewährungsprobe für Trumps Friedensplan – Von Daniela Klette bis Elias Rodriguez: Während Deutschland noch ein letztes Mal das Schreckgespenst der RAF beschwört, schreiten die amerikanischen Erben des bewaffneten Kampfs bereits wieder zur Tat gegen die Juden – Eckhard Jesse, Horst Mahler und Jürgen Elsässer: drei Extremismusexperten präsentieren ihre Einfallslosigkeit – Um eine Form von intellektueller Gegenwehr aus dem Geist der Résistance handelt es sich bei Vladimir Jankélévitchs Psycho-analyse des Antisemitismus – Jankélévitchs Herangehensweise ist der dringliche Versuch, den Antisemitismus im Moment des Übergangs von der Ahnung zum Wissen um die Realität der Vernichtungslager zu bestimmen – Die Diskussionen über Revolutionstheorie und Feindaufklärung um Otto Fenichel und die Historická skupina erweisen das Prag der 1930er Jahre als geistiges Zentrum des Freudomarxismus – Weshalb es sich bei der Krise der arabischen Welt weniger um eine Geschichte des Niedergangs oder der Stagnation à la Bernhard Lewis handelt, sondern um das Scheitern der Moderne, die über den marxistischen Revolutionsimport zur Apokalypse des Djihad führt – Theologie und Philosophie, die einmal überholt schienen, erhalten sich am Leben, weil der Augenblick ihrer Verwirklichung versäumt ward: davon zeugen nicht zuletzt die theologischen Implikationen des Begriffs des revolutionären Subjekts – Dass die Kritische Theorie materialistisch ist, macht der Einfluss deutlich, den Alfred Sohn-Rethel auf das Denken Theodor W. Adornos nahm – Roma locuta causa finita?, so lautet die Frage, die sich anlässlich der Briefe zwischen Alfred Sohn-Rethel und Max Horkheimer aus den Jahren 1936–1971 stellt – Über die merkwürdige Diskrepanz zwischen Sohn-Rethels Begeisterung für den Maoismus und der Radikalität seiner Ideologiekritik – Was Adorno an den Sprachmanieren von Marx suspekt war – Der bevormundenden Pseudopädagogik, die Sylvia Plaths Die Glasglocke des Rassismus und Sexismus zeiht, muss entgehen, was dieses Werk an Einsichten in die Subjektkonstitution enthält u.a.
Parataxis
- Danyal Casar: Von Todtnauberg nach Teheran. Über die Krise der Moderne, das islamische Erwachen und die Aussichten auf ein baldiges Ende der khomeinistischen Despotie
- Gerhard Scheit / Philip Zahner: Abdankung des amerikanischen Welthegemons? Ein imaginäres Gespräch anlässlich der zweiten Amtszeit von Donald Trump
- Jonathan S. Tobin: Der großen Freude über die Befreiung der Geiseln folgt eine neue Bewährungsprobe
- David Hellbrück / Felix Brandner: Die Erneuerung des alten Entsetzens. Vom bewaffneten Kampf der Roten Armee Fraktion zum antisemitischen Mord des Elias Rodriguez
- H.v.Z.: Dreierlei Extremismusexperten: Eckhard Jesse, Horst Mahler und Jürgen Elsässer
- Vladimir Jankélévitch: »Psycho-analyse des Antisemitismus«
- Markus Bitterolf: Jankélévitchs »Psycho-analyse« und die Ahnung um die Vernichtungslager
- Florian Ruttner: Zwischen Revolutionstheorie und Feindaufklärung. Die Diskussionen zu einer analytischen Sozialpsychologie im Prag der 1930er
- Hussein Aboubakr Mansour: Die Verzauberung des arabischen Denkens. Vom marxistischen Revolutionsimport zur islamistischen Götterdämmerung
- Redaktionelles Nachwort zu Die Verzauberung des arabischen Denkens
Essay
- Till Gathmann: Stenografien zum revolutionären Subjekt
- Manfred Dahlmann: Warum die Kritische Theorie materialistisch ist. Alfred Sohn-Rethels Einfluss auf das Denken Theodor W. Adornos
- Alfred Sohn-Rethel / Max Horkheimer: Roma locuta causa finita? Briefwechsel 1936–1971
- Felix Brandner: »Ich meine, bei Adorno ist das Erkenntnisvermögen nur noch dazu gut, an sich selbst Kritik zu üben, sich selbst zu Grabe zu tragen«. Über Ideologiekritik und Politik in den Schriften Alfred Sohn-Rethels
- Christoph Hesse: Dem Weltgeist das Wort finden. Was Adorno an den Sprachmanieren von Marx suspekt war
- Colin Kaggl: Der Blick aus der Glasglocke. Über einige Motive rassistischer Subjektkonstitution bei Sylvia Plath
Weitere Bücher…
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HEFT 25
Zeitschrift für Ideologiekritik
Mai 2025, 240 Seiten, ISSN: 978-3-86259-925-722,00 €Mit Beiträgen von David Hellbrück, Thomas von der Osten-Sacken, Eli Lake, Deborah Benjamin Kaufmann, Gerhard Scheit, Philip Zahner, Albert Memmi, Florian Hessel, Alain Finkielkraut, Niklaas Machunsky, Pierre-André Taguieff, Geraldine Gutiérrez-Wienken, Markus Bitterolf, Jan Andres Hartmann, Frederick Olafson, Herbert Marcuse, Jan Rickermann, Aaron Steinberg, Felix Brandner und Rolf Bossart.
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HEFT 21
Zeitschrift für Ideologiekritik
Februar 2023, 288 Seiten, ISSN: 978-3-86259-921-922,00 €Mit Beiträgen von Simone Dinah Hartmann, Florian Markl, Alex Feuerherdt, Werner Fleischer, Alex Gruber, Thomas von der Osten-Sacken, Ljiljana Radonić, Randi Becker, Colin Kaggl, Markus Bitterolf, Hans-Peter Gruber, Wolfgang Pohrt, Georg K. Glaser, Renate Göllner, Manès Sperber, Karim Khan, Georges-Arthur Goldschmidt, Heinz-Klaus Metzger, Gerhard Scheit, Martin Mettin, Gerhard Scheit, Joachim Bruhn, Aljoscha Bijlsma und Michael Heidemann.
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HEFT 23
Zeitschrift für Ideologiekritik
März 2024, 192 Seiten, ISSN: 978-3-86259-515-022,00 €Mit Beiträgen von Gerhard Scheit, Alex Carstiuc, Jonathan S. Tobin, Florian Markl, Florian Ruttner, Marlene Gallner, Julius Gruber, Alex Gruber, Jean Améry, Vladimir Jankélévitch, Markus Bitterolf, Alain Finkielkraut, Gerhard Scheit, Lukas Kurth und Aljoscha Bijlsma.
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HEFT 24
Zeitschrift für Ideologiekritik
Oktober 2024, 276 Seiten, ISSN: 978-3-86259-924-022,00 €Mit Beiträgen von Alvin H. Rosenfeld, Redaktion Pólemos, Danyal Casar, Gerhard Scheit, Marlene Gallner, Joachim Bruhn, Sebastian Tränkle, Fabian Kettner, Niklaas Machunsky, Thorsten Fuchshuber, Philip Zahner, Till Gathmann, Florian Müller, Johannes Meyer-Bohe und Stanisław Lem.
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HEFT 22
Zeitschrift für Ideologiekritik
August 2023, 216 Seiten, ISSN: 978-3-86259-922-622,00 €Mit Beiträgen von Danyal Casar, Gerhard Scheit, Lyn Julius, Albert Memmi, Karl Pfeifer, Pierre Jouve, Marlene Gallner, Marketa Bajgerova Verly, Ljiljana Radonić, H.v.Z., Tobias Messerer, Lukas Kurth, Aron Weiss, Stanisław Lem, Manfred Dahlmann, Frank Müller, Lucien Goldmann, Kostas Axelos und Michael Heidemann.






