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Hinweise

Die Thesen über den Bolschewismus erschienen im August 1934 im Heft 3 der Rätekorrespondenz. Theoretisches- und Diskussionsorgan für die Rätebewegung. Ausgabe der Gruppe Internationaler Kommunisten (Holland). Unser Druck folgt der Ausgabe des Kollektiv-Verlags, Berlin o.J.

Die theoretisch bedeutendsten Texte der GIK, die “Grundprinzipien ­kom­mu­­nistischer Produktion und Verteilung” und der Aufsatz “Die Gegen­sätze zwischen Luxemburg und Lenin”, wurden 1971 von Gottfried ­Mergner neu herausgegeben (“Gruppe Internationale ­Kommunisten ­Hollands”, Reinbek bei Hamburg); vgl. dazu Eberhard Seifert, “Die Räte-Kommunistische Tradition von ,Ökonomie der Zeit‘, in: Probleme des Klassenkampfs N° 51 (Juni 1983).

Zur Geschichte des Rätekommunismus in Deutschland und Holland ­siehe: Hans Manfred Bock, “Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918-1923. Zur Geschichte und Soziologie der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (Syndikalisten), der Allgemeinen Arbeiter-Union Deutschlands und der Kommunistischen Arbeiter-Partei Deutschlands” (Meisenheim 1967); Ders., “Geschichte des ,linken Radikalismus‘ in Deutschland. Ein Versuch” (Frankfurt 1976); Ders., “Bericht über den ­Gründungs­parteitag der KAPD”, in: Claudio Pozzoli (Hg), Jahrbuch Ar­bei­terbewegung 5: Kritik des Leninismus (Frankfurt 1977); Günter Hillmann (Hg), “Die Rätebewegung”. 2 Bde (Texte des Sozialismus und Anarchismus, Reinbek bei Hamburg 1971); Olaf Ihlau, “Die Roten Kämpfer. Ein Beitrag zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Weimar und im Dritten Reich” (Meisenheim 1968); Cajo Brendel, “Die ,Gruppe Internationale Kommunisten‘ in Holland. Persönliche Erinnerungen aus den Jahren 1934-1939”, in: Claudio Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiter­bewegung 2: Marxistische Revolutionstheorien (Frankfurt 1974); Wolf Raul, “Sozialismus als Realfiktion. Frühe linkskommunistische Kritik am sowjetischen Staatskapitalismus. Eine Dokumentation”, in: Archiv für die Geschichte des Widerstands und der Arbeit N° 11/1991

Paul Matticks Aufsatz Über Anton Pannekoek wurde in der Zeitschrift “New Politics” (New York, Winter 1962 , S. 107-114) mit dem Titel “Anton Pannekoek (1873-1960)” veröffentlicht. Ins Deutsche ­übertragen von Rainer Diederich.

Lenin als Philosoph von Anton Pannekoek wurde 1938 als Bd. l der Bibliothek der “Rätekorrespondenz” (“Ausgabe der Gruppe Internationa­ler Kommunisten in Holland”) unter dem Pseudonym J. Harper in Amster­dam vervielfältigt. Die wissenschaftliche Redaktion des Textes für die vorliegende Ausgabe besorgte Alfred Schmidt. In einer Auflage von zweitausend Exemplaren erschien der Aufsatz im Jahre 1948 beim ­Verlag New Essays, New York, herausgegeben von Paul Mattick unter dem ­Titel “Lenin as Philosopher”. Diese wie auch eine spanische Ausgabe, übersetzt und eingeleitet von Lain Diez (Santiago de Chile, 1948), wurde unter Pannekoeks Namen veröffentlicht.

Weitere Veröffentlichungen u.a.: “Taktische Differenzen in der Arbeiter­bewegung” (Hamburg 1909, Reprint Hamburg 1973); “Neubestimmung des Marxismus”. Eingeleitet von Cajo Brendel (Berlin 1974), “Partei und Arbeiterklasse” (zuerst in: Rätekorrespondenz N° 15/März 1936), in: A. Pannekoek, W. Huhn, H. Canne Meier, “Partei und Revolution” (Berlin o.J.), “Fünf Thesen über den Kampf der Arbeiterklasse gegen den Kapitalismus” (zuerst in: Southern Advocate for Workers Councils N° 33/Mai 1947), in: Ebd.; (Unter dem Pseudonym P. Aartz) ­“De Arbeitersraden” (Amsterdam 1946); A. Pannekoek, H. Gorter, “Organisation und Taktik der proletarischen Revolution”. Eingeleitet und ­herausgegeben von Hans Manfred Bock (Archiv sozialistischer Literatur 11, Frankfurt 1969); “Der Kampf der Arbeiter. Sieben Aufsätze aus der Leipziger Volkszeitung 1907” (Kleine Bibliothek des Marxismus-Leninismus N° 4, o.O., o.J.); – Siehe auch: Hans Manfred Bock, “Anton Pannekoek in der Vorkriegssozialdemokratie. Bericht und Dokumentation”, in: ­Claudio ­Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiterbewegung 3: Die Linke in der Sozialdemokratie (Frankfurt 1975); Mathijs C. Wissing, “Die Holländische Schule des Marxismus – Die Tribunisten. Erinnerungen und Dokumente” ­(Hamburg 1980).

Die Rezension von Karl Korsch Lenin‘s Philosophy – Some additional remarks to Harper‘s recent criticism of Lenin ’s book ,Materialism and Empirio-Criticism‘ wurde in englischer Sprache geschrieben und erschien, signiert mit “l. h.”, in der von Paul Mattick in Chicago herausgegebenen Zeitschrift “Living Marxism” (November 1938, S. 138-144). Die deutsche Übersetzung besorgten Helmut Reinicke und Alfred Schmidt.

Weitere Schriften von Karl Korsch u.a.: “Karl Marx” (Frankfurt 1969). “Marxismus und Philosophie”. Herausgegeben und eingeleitet von Erich Gerlach (Frankfurt 1969); “Die materialistische Geschichtsauffassung und andere Schriften”, hrsg. von Erich Gerlach (Frankfurt 1971); “Kommentare zur Deutschen ’Revolution‘ und ihrer Niederlage. 19 unbekannte Texte zur politischen Ökonomie, Politik und Geschichtsphilosophie” (s‘Gravenhage 1972); “Politische Texte”. Herausgegeben und ­eingeleitet von Erich Gerlach und Jürgen Seigert (Köln 1974); “Rätebewegung und Klassenkampf. Schriften zur Praxis der Arbeiterbewegung 1919-1923”. Herausgegeben und eingeleitet von Michael Buckmiller ­(Gesamtausgabe Bd. 2, Frankfurt 1980). – Siehe auch: Claudio Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiterbewegung 1: Über Karl Korsch (Frankfurt 1973); W. Zimmermann, “Korsch zur Einführung” (Hannover 1978); Michael Buckmiller (Hg), Zur Aktualität von Karl Korsch (Frankfurt 1981); Heinz Langerhans, “Das “Buch der Abschaffungen”. Bericht über nachgelassene Aufzeichnungen von Karl Korsch”, in: Archiv für die Geschichte der Arbeit und des Widerstands N° 8/1989.

Paul Matticks Aufsatz Der Leninismus und die Arbeiterbewegung des Westens erschien in dem Band “Lenin. Revolution und Politik”. ­Aufsätze von Paul Mattick, Bernd Rabehl, Juri Tynjanow und Ernest Mandel (Frankfurt 1970). Paul Mattick, geboren 1904 in Deutschland, lebte seit 1929 in den USA. Seit seinem 14. Lebensjahr hat er aktiv in der Arbeiter­bewegung mitgewirkt: zuerst als Mitglied der Freien Sozialistischen ­Jugend, dann beim Spartakusbund und seit der Spaltung der KPD in der KAPD. In den USA war er Herausgeber der deutschsprachigen “Chicagoer Arbeiterzeitung” bis diese 1931 einging; von 1934 bis 1943 leitete er die Zeitschriften “Living Marxism” und “New Essays”. Mattick, der als einer der profiliertesten Vertreter des Rätekommunismus galt, schrieb zahlreiche politisch-ökonomische Artikel und Essays, die in wissenschaftlichen und politischen Zeitschriften Europas, der USA und Lateinamerikas erschienen sind. Sein Hauptwerk “Marx und Keynes. Die Grenzen des ,gemischten Wirtschaftssystems‘“ (Chicago 1969) erschien deutsch 1971 in der Europäischen Verlagsanstalt, Frankfurt. – Weitere Veröffent­lichungen: “Kritik an Herbert Marcuse. Der Eindimensionale Mensch in der Klassengesellschaft” (Frankfurt a/M. 1969); “Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenbewegung in den USA” (Frankfurt a/M. 1969); “Marxismus und Monopolkapital”, in dem Sammelband “Monopolkapital und Werttheorie. Thesen zum ,Monopolkapital‘ von Paul A. Baran und Paul M. Sweezy” (Frankfurt a/M. 1969); “Arbeitsteilung und Klassenbewußtsein”, in: Gruppe Soziale Revolution, Berlin (Hg), Internationale Information & Korrespondenz N° 2/November 1971: Die soziale Revolution ist keine Parteisache; “Marxismus und die Unzulänglichkeiten der Arbeiterbewegung. Über den Zusammenhang von kapitalistischer Entwicklung und sozialer Revolution”, in: Claudio Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiterbewegung 1: Über Karl Korsch (Frankfurt 1973); “Über den ­Begriff des Staatsmonopolistischen Kapitalismus (‘Stamokap’), in: Ebd.; ­“Kritik der Neomarxisten” (Frankfurt 1974), “Spontaneität und Organisation. Vier Versuche über praktische und theoretische Probleme der Arbeiterbewegung” (Frankfurt 1975); “Kapitalismus und Ökologie. Vom Untergang des Kapitals zum Untergang der Welt”, in: Claudio Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiterbewegung Bd. 4.: Faschismus und Kapitalismus (Frankfurt 1976), “Anton Pannekoek und die Weltrevolution”, in: Claudio ­Pozzoli (Hg), Jahrbuch Arbeiterbewegung 6: Grenzen ­gewerkschaftlicher Politik (Frankfurt 1979), “Anti-Bolshevik Communism” (New York 1978), “Marxism: Last refugee of the bourgeoisie?” (London/New York 1983)

Der Verfasser der Erinnerungen an Anton Pannekoek, Albert Flachmann, wurde 1904 in Rinteln geboren und lebt in Bremen. 1923 Eintritt in die KAPD, Ende 1931 in die “Roten Kämpfer”, 1933 im Bremer KZ mißhandelt, 1937/38 erneut verhaftet, seit 1940 Soldat, 1945-47 Mitglied der KPD, seitdem parteilos. In den 50er und 60er Jahren Kontakte zu rätedemokratischen und linkssozialistischen Gruppen und Beiträge zu linkssozialistischen, anarchistischen und freidenkerischen Zeitschriften.

Veröffentlichungen u.a.: “Was ist Nationalsozialismus? Die deutsche Form des Faschismus? Ursachen für die kampflose Niederlage der Arbei­terbewegung vor dem Faschismus”, in: Hartmut Müller (Hg), Bremer Arbeiterbewegung 1918 bis 1945 – “Trotz alledem” (Berlin 1983); “Linkssozialistische und anarchistische Gruppen in der Nachkriegszeit”, in: Heinz-Gerd Hofschen/Almut Schwerd (Hg); Zeitzeugen berichten: Die Bremer Arbeiterbewegung in den fünfziger Jahren (Marburg 1989).

Auf der Suche nach dem ,wahren Sozialismus‘ von Diethard Behrens und Kornelia Haffner erschien zuerst in: Initiative Sozialistisches Forum (Hg): Kritik & Krise. Materialien gegen Ökonomie und Politik N° 2/3 (Februar 1990).

Eine kommunistische Linke jenseits des Kommunismus? ist die überarbeitete Fassung eines Vortrages, der im Dezember 1987 auf dem ­Kongreß “Roter Oktober. 70 Jahre russische Revolution” der Initiative Sozialistisches Forum in Freiburg gehalten wurde.

Aus: Anton Pannekoek, Paul Mattick u.a.,
Marxistischer Anti-Leninismus, Freiburg: ça ira 2. Auflage, 2008, S. 205 - 231

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