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Auf ein Wort

Matthias Deutschmann

Schade, daß die Diskussion schon beendet ist. Aber wenn Sie Lust haben, dann kommen Sie doch noch mit, auf ein WORT.

Überlegen Sie nicht lange! Nur auf ein Wort. Es muß ja nicht lange sein. Schließlich muß ich morgen auch früh raus. Nur auf ein WORT. Nehmen Sie die Einladung jetzt an oder nicht?

Sehen Sie, ich hab ja gewußt, daß Sie noch auf ein WORT mitkommen, obwohl Sie ja gar nicht wissen, was ich Ihnen da einschenke. Und ob Sie es wissen! Sie haben oft genug von diesem WORT getrunken, gegurgelt haben Sie mit diesem Mundwasser! Wir alle haben damit Hygiene getrieben, bis zur völligen Einseifung. Es war die Zeit der Schaumschläger. Ich nehme das Wort nicht mehr in den Mund. Lassen Sie uns lieber ein neues „Seifenlied“ singen.

Übrigens habe ich das WORT gar nicht hier. Es ist weg. Man hat es in den Krieg geschickt. In den Krieg gegen den Krieg. Es heißt, das WORT sei gefallen, vom Hörensagen. Kanonenfutter.

Das WORT ist tot. Aber es gehört in den Mund. Es versucht, als Satzzeichen weiterzuleben. So eine Art Doppelpunkt. Was ich noch sagen wollte: oder: Lesen Sie mal das Traktat zum ewigen :

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